Besonders nach #metoo fühlen sich viele Männer in ihrer Rolle verunsichert. Sie beklagen die aus den Sexismus-Vorwürfen resultierende Unsicherheit: Wie soll man sich Frauen gegenüber denn jetzt verhalten? Darf man am Ende gar nicht mehr flirten?
Die meisten Menschen werden als Mann oder Frau geboren und sind damit gewissen Erwartungen ausgesetzt. Männer sollen mutig, stark und durchsetzungsfähig sein. Zunehmend werden von ihnen aber auch Verhaltensweisen erwartet, die eher als weiblich angesehen wurden oder auch noch werden, wie Familienorientierung, Emotionalität und Einfühlungsvermögen. Für manche Männer ergibt sich daraus eine Zwickmühle: Sie sollen alles können, hart und weich sein, forsch und einfühlsam, tatkräftig und umsorgend. Für andere bedeutet es hingegen das Ende des „Jungs weinen nicht“-Zwangs und die Möglichkeit, sich vielseitiger zu verhalten.
Die Veränderung der traditionellen Geschlechterrollen und die allmählich schwindende Dominanz der Männer hat auch Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den Geschlechtern. Die auf #metoo folgende Debatte rückte den Alltagssexismus in den Vordergrund und zeigte wie problematisch die Beziehung zwischen den Geschlechtern sein kann. Nicht alle Männer sind sich ihrer Privilegien und Haltungen bewusst, nicht alle erkennen ihre Grenzverletzungen gegenüber Frauen. Lange Zeit galt es als Aufgabe des Mannes, in romantischen Beziehungen die Initiative zu ergreifen. Diese Momente müssen neu verhandelt werden – zusammen und auf Augenhöhe.
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