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LCGB-Rückzug: Strategie oder Kapitulation im öffentlichen Dienst?

Die Entscheidung des LCGB, sich aus den Wahlen zur Berufskammer des öffentlichen Dienstes (CHFEP) zurückzuziehen, wirft zahlreiche Fragen auf. Noch vor wenigen Monaten trat der LCGB kämpferisch auf und betonte, die Interessen des öffentlichen und kommunalen Sektors zu vertreten. Doch nun macht die Gewerkschaft einen überraschenden Rückzieher.

Strategie oder Kapitulation?

Der plötzliche Rückzug des LCGB aus dem kommunalen Sektor wirft Fragen auf. Hat die Gewerkschaft erkannt, dass sie in diesem Bereich nicht stark genug verankert ist, oder steckt eine strategische Neuausrichtung dahinter? Während sie sich in der Vergangenheit als ernstzunehmende Alternative positionieren wollte, deutet dieser Schritt auf eine veränderte Prioritätensetzung hin.

Gleichzeitig wird dadurch erneut deutlich, dass Gewerkschaften des Privatsektors eine andere Ausrichtung und DNA haben als jene des kommunalen Dienstes. Ihre Interessen, Strategien und Schwerpunkte unterscheiden sich fundamental, was sich in Entscheidungen wie dieser widerspiegelt.

FGFC: Die einzige konsequente Stimme für das kommunale Personal

Während sich andere Akteure neu positionieren, bleibt die FGFC die einzige (*) unabhängige Stimme des kommunalen Personals – konsequent und ohne faule Kompromisse. Die spezifischen Anliegen aller Beschäftigten im Gemeindesektor erfordern eine Vertretung, die ausschließlich auf ihre Interessen fokussiert ist.




(*) Die CGFP vertritt die Interessen des Personals auf staatlicher Ebene, während wir als FGFC die Beschäftigten im kommunalen Dienst vertreten. Seit 25 Jahren besteht zwischen beiden Gewerkschaften ein Kooperationsvertrag mit dem gemeinsamen Ziel, den gesamten öffentlichen und kommunalen Dienst zu stärken.