FGFC stellt Weichen für die Zukunft: Neues Bureau exécutif gewählt
Mit der Wahl ihres neuen Bureau exécutif am 23. Oktober 2026 schließt die FGFC eine entscheidende Etappe ihrer strukturellen und demokratischen Erneuerung ab. Nach der erstmaligen Direktwahl des Comité directeur durch die Mitglieder wurde nun auch das siebenköpfige Führungsgremium für die Mandatsperiode 2026–2031 bestimmt. Damit stellt die Gewerkschaft die Weichen für die kommenden fünf Jahre.
Ein Reformprozess erreicht eine wichtige Etappe
Was 2017 mit einer grundlegenden Neuausrichtung der FGFC begann, hat in den vergangenen Jahren konkrete Formen angenommen. Die Modernisierung der internen Strukturen, eine stärkere Beteiligung der Mitglieder und die Weiterentwicklung der gewerkschaftlichen Arbeit bildeten dabei zentrale Schwerpunkte.
Ein besonders wichtiger Schritt war die erstmalige Direktwahl des Comité directeur im September 2026. Mit dieser Reform erhielten die Mitglieder die Möglichkeit, unmittelbar über die Zusammensetzung des höchsten gewählten Führungsgremiums der FGFC zu entscheiden.
Am Freitag, dem 23. Oktober 2026, folgte nun die Wahl des neuen Bureau exécutif durch die Mitglieder des 27-köpfigen Comité directeur.
Das neue Bureau exécutif für die Mandatsperiode 2026–2031
Die Wahl erfolgte gemäß den statutarischen Bestimmungen unter Aufsicht der Commission de surveillance. In das neue Bureau exécutif wurden gewählt:
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Name |
Funktion | Gemeindeverwaltung |
| REUTER Claude | Präsident | Stadt Luxemburg |
| HANSEN Sandy | Vizepräsidentin | Esch an der Alzette |
| KETTEL Lynn | Schatzmeisterin | Gemeinde Wormeldingen |
| DE ANGELIS Frank | Mitglied | Stadt Luxemburg |
| STOFFEL Frédéric | Mitglied | Stadt Luxemburg |
| HATTO Steve | Mitglied | Gemeinde Mersch |
| WOHL Fränky | Mitglied | Gemeinde Petingen |
Foto vlnr:
Sandy Hansen, Steve Hatto, Claude Reuter, Frank De Angelis, Lynn Kettel, Fred Stoffel, Fränky Wohl
Die FGFC gratuliert den Gewählten und bedankt sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für die Interessen des Gemeindepersonals einzusetzen.
Kontinuität und neue Impulse für die kommenden fünf Jahre
Mit der Wahl des neuen Bureau exécutif beginnt eine neue Mandatsperiode, in der die FGFC ihre Rolle als unabhängige, konstruktive und engagierte Interessenvertretung des Gemeindepersonals weiter stärken will.
Die Herausforderungen sind vielfältig: die Attraktivität des Gemeindedienstes, die Entwicklung der beruflichen Laufbahnen, die Arbeitsbedingungen, die Digitalisierung, der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz sowie die Sicherung leistungsfähiger öffentlicher Dienstleistungen.
Gleichzeitig gilt es, die interne Professionalisierung fortzusetzen, die Beteiligung der Mitglieder weiter auszubauen und die Dienstleistungen sowie die individuelle Beratung kontinuierlich zu verbessern.
Dabei bleiben die drei Grundwerte der FGFC richtungsweisend: kommunale Identität, Partizipation und Proaktivität.
Gemeinsam die Zukunft gestalten
Das neue Bureau exécutif steht nun vor der Aufgabe, dem Comité directeur eine politisch-gewerkschaftliche Vision für die Jahre 2026–2031, einen entsprechenden Finanzplan sowie die möglich vorgesehene Verteilung der Funktionen und die Zusammensetzung des erweiterten Bureau exécutif zur Validierung vorzulegen.
Diese gemeinsame Ausrichtung soll die Grundlage für die Arbeit der kommenden fünf Jahre bilden.
Die FGFC setzt dabei weiterhin auf einen offenen und konstruktiven Dialog mit ihren Mitgliedern, den politischen Verantwortlichen, den kommunalen Arbeitgebern und ihren gewerkschaftlichen Partnern.
Denn die Herausforderungen des Gemeindesektors lassen sich nur gemeinsam und mit dem notwendigen gegenseitigen Respekt bewältigen.
Mit dem Abschluss der statutarischen Wahlen ist ein weiterer wichtiger Schritt der FGFC-Reform vollzogen. Die demokratisch erneuerten Gremien verfügen nun über die Grundlage, um die Zukunft der Gewerkschaft gemeinsam, verantwortungsvoll und vorausschauend zu gestalten.