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FGFC auf der Zielgeraden: Neuer Comité directeur nimmt seine Arbeit auf

Die FGFC steht kurz vor dem Abschluss einer umfassenden Reform ihrer Strukturen. Nach den ersten basisdemokratischen Wahlen in der Geschichte der Gewerkschaft hat sich am 15. Oktober 2026 der neue Comité directeur offiziell konstituiert. Gleichzeitig wurden die letzten Weichen für die Wahl des neuen Bureau exécutif am 23. Oktober gestellt.

Mit der konstituierenden Sitzung des Comité directeur in Mondercange hat die FGFC einen weiteren wichtigen Meilenstein ihrer Reform erreicht. Erstmals wurden die 27 Mitglieder des obersten Entscheidungsgremiums direkt von der Mitgliederbasis gewählt. Sie übernehmen für die kommenden fünf Jahre, von 2026 bis 2031, die Verantwortung für die gewerkschaftliche Ausrichtung der FGFC.

Die Sitzung stand ganz im Zeichen des Übergangs von der bisherigen Reformphase zu einer neuen Etappe der Gewerkschaft. Nach Jahren intensiver Vorbereitungen und grundlegender struktureller Veränderungen befindet sich die FGFC nun auf der Zielgeraden.

 

Letzte Vorbereitungen für die Wahl des Bureau exécutif

Im Mittelpunkt der Sitzung standen die letzten organisatorischen und statutarischen Entscheidungen für die Wahl des neuen Bureau exécutif am 23. Oktober 2026.

An diesem Tag werden die 27 Mitglieder des Comité directeur die sieben Mitglieder der künftigen Exekutive wählen. Um einen transparenten und reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wurden die noch offenen Fragen geklärt und die notwendigen Vorkehrungen getroffen.

Damit ist der Weg für den letzten großen Schritt der Reform geebnet. Mit der Wahl und anschließenden vollständigen Konstituierung des neuen Bureau exécutif erhält die FGFC ihre neue Führung für die Mandatsperiode 2026–2031.

 

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Neben den Wahlvorbereitungen richtete der neue Comité directeur den Blick bereits auf die kommende Mandatsperiode. Eine professionellere interne Zusammenarbeit, moderne Kommunikationsmittel und gezielte Weiterbildungen sollen die Arbeit der gewählten Mandatsträger künftig unterstützen.

 

Symposium zur Zukunft des Gemeindesektors

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war das FGFC-Symposium „Quo vadis, Gemengesecteur?, das am 23. Oktober 2026 im GRIDX in Wickrange stattfindet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich der kommunale Sektor angesichts der zunehmenden Digitalisierung, des Einsatzes künstlicher Intelligenz und der wachsenden Anforderungen an das Gemeindepersonal weiterentwickeln muss.

Auch der neue Comité directeur will die gestaltende, proaktive und lösungsorientierte Haltung der FGFC konsequent weiterführen. Denn die Herausforderungen des kommunalen Sektors lassen sich nicht im Alleingang bewältigen. Nur durch einen offenen Dialog und eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Partnern können gemeinsame, praxisnahe und nachhaltige Lösungen im Interesse des Gemeindepersonals und des gesamten kommunalen Sektors gefunden werden.

 

Dank für das langjährige Engagement

Zum Abschluss der Sitzung wurde auch den bisherigen Mitgliedern des Comité directeur für ihr langjähriges Engagement und ihren Beitrag zur Weiterentwicklung der FGFC gedankt. Als Zeichen der Anerkennung erhielten die ausscheidenden Mandatsträger ein Geschenk des luxemburgischen Künstlers Jacques Schneider.

Für die FGFC geht damit eine intensive Reformphase zu Ende und zugleich beginnt ein neues Kapitel. Mit einer direkt gewählten Mitgliedervertretung, erneuerten Strukturen und einer klaren Perspektive für die kommenden fünf Jahre will die Gewerkschaft ihre Rolle als starke und unabhängige Stimme des kommunalen Personals weiter festigen.